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Die Zirbelkiefer der TU-Schaugärten

Dahlem, Steglitz-Zehlendorf

Jahre alt110-130
ArtZirbelkiefer

Eine Zirbelkiefer gehört auf zweitausend Meter Höhe, an die alpine Baumgrenze, in das letzte dünne Band aus Erde, bevor der Fels gewinnt. Diese hier wächst auf Berliner Sand, fünfzig Meter über dem Meeresspiegel, und tut das schon seit 1903. Dieses Datum ist keine Vermutung aus der Gründungszeit des Gartens. Die TU Berlin, deren Fachgebiet Vegetationstechnik dieses Gelände betreut, schreibt über das Pinetum rund um den alten Rosengarten, dass seine Orientalische Fichte, seine Zirbelkiefer und seine Weymouth-Kiefer noch aus dem Jahr 1903 stammen, und nennt die Arten einzeln. Hochgerechnet ergibt das für diese Kiefer ein Alter von etwa 120 Jahren, was für eine Art, die in den Alpen regelmäßig fünfhundert Jahre erreicht, noch früh im mittleren Alter ist. Die Zirbelkiefer kam als Lehrmaterial hierher. Von 1903 bis 1966 war das Gelände die Königliche Gärtnerlehranstalt, die preußische Schule für Gärtner, und eine Nadelbaumsammlung war ein arbeitendes Lehrbuch. In den Alpen ernährt dieser Baum eine ganze eigene Wirtschaft: Der Tannenhäher vergräbt ihre Samen und vergisst genug davon, um den nächsten Wald zu pflanzen, und was der Vogel übrig lässt, landet im Schnaps. Ein Sturm im Februar 2022 riss auf diesem Gelände zwei über hundert Jahre alte Bäume um, und der Bericht darüber nennt keinen von beiden namentlich. Diese Zirbelkiefer stand im November 2024 noch, hundertundeinundzwanzig Vegetationsperioden nach ihrer Pflanzung.

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Anfahrt

TU-Schaugärten (former Königliche Gärtnerlehranstalt), Königin-Luise-Straße 22, 14195 Berlin-Dahlem

Kostenlos, die Schaugärten der TU Berlin (Lehr- und Schaugarten, 2012 bis 2014 wiederhergestellt); die TU nennt saisonale Öffnungszeiten (April/Mai und September/Oktober etwa 10 bis 20 Uhr, Juni bis August etwa 10 bis 22 Uhr); für den Winter ist keine Öffnung belegt, ein Besuch lohnt also in der Vegetationszeit

Podbielskiallee oder Dahlem-Dorf (U3), etwa 10 Minuten zu Fuß

Quellen

Woher die Angaben auf dieser Seite stammen. Die Geschichte wurde mit KI aus diesen Quellen geschrieben, und Leser, die den Baum kennen, korrigieren sie.

  • Im amtlichen Register: Naturdenkmal (Land Berlin), no. 6-77/B-3
  • tu.berlin
  • de.wikipedia.org
  • Land Berlin, Naturdenkmale: Baeume und Findlinge (declared natural monuments), no. 6-77/B-3

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