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Der Goethe-Ginkgo in Rödelheim

Jahre alt260-280
ArtGinkgo

Ungefährer Standort.

Im September 1815 schrieb Goethe ein Gedicht über ein einzelnes Ginkgoblatt, in der Mitte gespalten und doch ein Blatt, und schickte es Marianne von Willemer mit zwei echten Ginkgoblättern auf dem Papier. Rödelheim hätte gern, dass diese Blätter von diesem Baum stammen. Es spricht einiges dafür, einen Beweis gibt es nicht. Der Ginkgo kam um 1750 neben dem Petrihaus in den Boden, in der damaligen kleinen Grafschaft Solms-Rödelheim. Das Haus gehörte später dem Bankier Georg Brentano, und im September 1814 war Goethe Gast der Familie Brentano in Rödelheim. Ein Jahr später entstand 'Gingo biloba'. Die Tafel am Baum legt die Verbindung nahe. Wikipedia hält sie für möglich und sagt, die Blätter ließen sich diesem Baum nicht sicher zuordnen, und dort hören die Belege auf, und diese Seite auch. Der Baum braucht kein Gedicht. Das städtische Verzeichnis gibt ihm etwa 260 Jahre und 18 Meter; der Wikipedia-Artikel sagt über 270 und nennt ihn den ältesten Ginkgo Deutschlands, was die Behauptung dieses Artikels ist und nicht unsere. Er steht wenige Meter südlich des Petrihauses, dahinter das Nidda-Wehr und am anderen Ufer der Brentanopark. Der Haken ist das Tor. Das Gelände öffnet nur bei Veranstaltungen des Fördervereins Petrihaus und am letzten Sonntagnachmittag jedes Monats von Frühjahr bis Herbst, also vorher nachsehen. Das jüngste datierte Foto, das wir gefunden haben, stammt von 2017; wenn Sie seitdem unter ihm standen, schreiben Sie uns.

Petrihaus, Alt-Roedelheim, 60489 Frankfurt am Main

Steht auf dem Gelände des Petrihauses, das nur bei Veranstaltungen des Fördervereins Petrihaus und am Nachmittag des letzten Sonntags im Monat von Frühjahr bis Herbst öffentlich zugänglich ist (laut de.wikipedia). Außerhalb dieser Zeiten ist der Baum nicht erreichbar; fragen Sie vor dem Besuch beim Förderverein nach.

S-Bahn S3, S4, S5 bis Frankfurt-Rödelheim, etwa 500 m (7 Gehminuten); Bus 34 oder 72 bis Alt-Rödelheim, wenige Meter entfernt.

Quellen

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