Die Flügelnuss im Hugo-Pepper-Park
Ihre Krone ist breiter, als der Baum hoch ist. Als Wien diese Kaukasische Flügelnuss zum Naturdenkmal 816 erklärte, ergaben die Messungen rund 26 Meter Kronendurchmesser bei rund 18 Metern Höhe, ein Baum, der sich über dem Ende einer Vorortstraße in Hietzing in die Breite legt. Genau diese Form ist der ganze Grund für den Schutz. Die Liste sagt, die frei stehende Krone präge das Ortsbild, und der Ort ist unspektakulär: die Umkehrschleife am Ende der Wolkersbergenstraße, wo sie auf den Eugen-Jettel-Weg trifft, im kleinen öffentlichen Hugo-Pepper-Park. Ein Baum, der in einem Schlossgarten nicht fehl am Platz wäre, steht dort, wo eine Straße aufhört. Flügelnüsse stammen aus dem Kaukasus und dem Norden Irans und wurden ab dem 19. Jahrhundert in europäischen Parks gepflanzt, geschätzt genau für diese Art, groß, schnell und breit zu wachsen. Bei der Unterschutzstellung maß der Stamm 4,10 Meter Umfang in einem Meter Höhe; der städtische Baumkataster gibt heute 4,27 Meter an und ordnet die Höhe der Klasse 21 bis 25 Meter zu. Keine Quelle, die wir gefunden haben, nennt ein Pflanzjahr, deshalb nennen wir kein Alter. Wenn Sie es wissen, sagen Sie es uns. Kommen Sie im Frühsommer. Dann hängt die Flügelnuss die Schnüre geflügelter Samen aus, denen sie ihren Namen verdankt, lange grüne Ketten über die ganze riesige Krone.
Wolkersbergenstraße / Eugen-Jettel-Weg turning loop (Hugo-Pepper-Park), Hietzing
Kostenlos. Steht im öffentlichen Hugo-Pepper-Park (MA 42) am Ende der Wolkersbergenstraße.
Nächste Haltestelle nicht geprüft.
Quellen
Woher die Angaben auf dieser Seite stammen.
