Von einem Villengarten ist nur noch diese Hainbuche übrig, und jahrelang war sie der Baum vor dem Institut für Biologie der Universität Salzburg. Die Villa am Freisaalweg stammt aus der Gründerzeit, dem Bauboom um die vorletzte Jahrhundertwende, und beherbergte später bis 1986 das Institut für Biologie, bis die Biologen in das neue naturwissenschaftliche Gebäude in der Nähe zogen. Im selben Jahr, am 23. Januar 1986, stellte die Stadt die Hainbuche als Naturdenkmal unter Schutz. Der Eintrag im Naturdenkmalregister nennt sie auffallend symmetrisch und mächtig, und der Wikipedia-Artikel über Freisaal hebt ihre auffallend runde, kugelförmige Krone hervor. Sie wächst auf mehreren Stämmen statt auf einem einzigen. Ihr Alter ist eine Schätzung und bleibt eine: Der Freisaal-Artikel gibt mehr als 200 Jahre an, Genaueres hat niemand veröffentlicht. Keine Quelle sagt, ob sie für den Villengarten gepflanzt wurde oder schon stand, als die Villa gebaut wurde. Heute ist ihr Nachbar der Parkplatz Akademiestraße, 220 Stellplätze Asphalt, eine wenig glanzvolle Adresse für einen geschützten Baum. Die jüngste datierte Sichtung, die wir gefunden haben, ist ein Foto vom Mai 2014; wenn Sie vorbeikommen, würden ein neues Foto oder ein Wort, dass sie noch steht, helfen. Dasselbe gilt für ihren Stammumfang, den keine Quelle nennt: ein Maßband beantwortet das in einer Minute. Es sind 15 bis 20 Gehminuten südlich der Altstadt.
Freisaalweg, beside the public Parkplatz Akademiestraße car park, Nonntal, Salzburg
Kostenlos. Steht neben dem öffentlichen Parkplatz Akademiestraße (220 Stellplätze) in Nonntal; frei einsehbar, kein Tor oder Zugangsbeschränkung gefunden.
Buslinie 20 (Nonntal), Haltestelle Akademiestraße oder Hofhaymer-Allee; etwa 15 bis 20 Minuten zu Fuß südlich von Salzburgs Altstadt (Residenzplatz)
