Die knorrige Linde auf der Hallerwiese
St. Johannis
Jahreszeiten1 von 4
In diese Linde hat der Blitz geschlagen und ein Sturm hat Stücke von ihr geholt, und sie legt noch immer zu. Nürnbergs eigene Übersicht über die ältesten Bäume der Stadt beschreibt sie als knorrige Linde von etwa dreihundertfünfzig Jahren am Südende der Hallerwiese, beschädigt und gesund zugleich, was eine faire Zusammenfassung dessen ist, was so viele Jahrhunderte mit etwas anstellen, das sich nicht bewegen kann. Sie steht als ND-5 in der städtischen Naturdenkmalverordnung von 2020. Ungeklärt ist, welche Linde es ist. Deutsche Parks dieser Zeit wurden mit dreien von ihnen fast austauschbar bepflanzt, Sommerlinde, Winterlinde und der Hybride zwischen beiden, und keine Quelle bestimmt diese hier, sie bleibt also eine Linde und geht nicht weiter. Dreihundertfünfzig Jahre decken das meiste ab, was Nürnberg zugestoßen ist. Der Baum war bereits ausgewachsen, als die Stadt noch freie Reichsstadt war und niemandem außer dem Kaiser antwortete, und er war weit über hundert Jahre alt, als das 1806 endete und Nürnberg an Bayern fiel, bankrott und um seine Selbständigkeit gebracht. Zwei große Platanen stehen auf der Wiese direkt hinter ihm, ungefähr zur selben Zeit gepflanzt. Die Wiese ist kostenlos und offen, etwa fünfzehn Gehminuten vom Hauptmarkt.
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Anfahrt
Hallerwiese park, St. Johannis
Kostenlos, öffentlicher Stadtpark (Hallerwiese, Stadtteil St. Johannis)
Kurzer Weg (etwa 15-20 Minuten) von der Nürnberger Altstadt/vom Hauptmarkt; konkrete Straßenbahn- oder Bushaltestelle nicht geprüft
Quellen
Woher die Angaben auf dieser Seite stammen. Die Geschichte wurde mit KI aus diesen Quellen geschrieben, und Leser, die den Baum kennen, korrigieren sie.
- Im amtlichen Register: Naturdenkmal Nr. 5 (Stadt Nuernberg Naturdenkmalverordnung, Anlage 1; Bayerisches Landesamt fuer Umwelt), no. ND-04981
- nuernberg.de
- nordbayern.de