Die Hainbuche im Wilrampark
MünchenRamersdorf-Perlach
Ungefährer Standort.
Die Hainbuche hat das härteste Holz im europäischen Wald, und ein Baum wie dieser war nie vorgesehen. Zimmerleute schnitten sie für die Teile, die Schläge aushalten mussten: Mühlenkämme, die Zähne hölzerner Zahnräder, Metzgerblöcke, Ochsenjoche. Sie stumpft Werkzeug ab und brennt heißer als Eiche. Der englische Name der Art sagt es gleich zweimal, horn für die Härte und beam für den Baum. Ein so brauchbares Holz wurde normalerweise auf den Stock gesetzt oder in eine Hecke gelegt und alle paar Jahre zurückgeschnitten, weshalb eine ausgewachsene einzelne Hainbuche eine seltene Sache ist. Diese hier hat man in Ruhe gelassen, und Münchens Naturdenkmalverordnung von 2021 schützt sie als Solitär mit gleichmäßiger Krone, in dieser Größe selten in München. Sie steht im Wilrampark in Ramersdorf-Perlach, gleich südlich des Spielplatzes, was sie leicht zu finden macht und leicht, sich darunterzusetzen. Schauen Sie auf den Stamm statt auf die Krone: Hainbuche wächst geriffelt, mit muskulösen senkrechten Wülsten, die wie gespannte Sehnen hinauflaufen, und nichts sonst im Park hat diese Oberfläche. Ein Alter ist nicht verzeichnet, hier so wenig wie anderswo, und das städtische Register führt auch keine Umfangsspalte. Wenn Sie ein Maßband um diesen Stamm gelegt haben, hätten wir die Zahl gern für die Seite.
Wilrampark, south of the playground, 81929 München
Kostenlos, öffentlicher Grund, keine Einschränkungen
Im Wilrampark, Ramersdorf-Perlach
Quellen
Woher die Angaben auf dieser Seite stammen.
- Im amtlichen Register: Naturdenkmal (Landeshauptstadt München, LfU Bayern), no. ND-07200
- Munich Naturdenkmalverordnung 2021, Ramersdorf-Perlach 5