Die meisten geschützten Bäume rund um Hallstatt verdanken diesen Status ihrem Alter oder ihrer Größe, Zahlen, die das Land in eine Akte schreiben konnte. Dieser verdankt ihn seiner Form. Als Oberösterreich die Gosauer Buche am 18. Dezember 1980 ins Naturdenkmalverzeichnis aufnahm, nannte es keines von beiden als Grund, sondern die auffallend kugelige Form der Krone. Eine Buche, die durch Zufall und nicht durch Schnitt zu etwas nahe an einer vollkommenen Kuppel gewachsen ist. Sie steht allein im offenen Hanggras, etwa 80 Meter nordwestlich des Gebäudes der Gosauer Forstverwaltung, an einer so freien Stelle, dass, wer sie 1980 begutachtete, die ganze Silhouette auf einmal erfassen konnte, statt sie durch benachbarte Äste hindurch zu erraten. Keine Erhebung seither hat einen Umfang oder ein Alter festgehalten, deshalb steht keine der beiden Zahlen auf dieser Seite. Ein Foto, das 2015 am selben Hang entstand, zeigt noch die Form, die das Verzeichnis beschrieb, mit einer Krone, die so rund wirkt, wie der Umriss eines Baumes nur werden kann. Gosau liegt ein Stück das Dachsteintal hinauf, an der Straße zwischen Bad Goisern und dem Gletschersee an seinem Ende, was dies eher zu einem Halt auf der Durchreise macht als zu einem Ziel für sich. Das Forstgebäude gibt dem Weg einen festen Punkt, auf den man zusteuern kann. Der Baum ist die Form auf dem Hügel darüber.
On open hillside grass about 80 metres northwest of the Gosau forestry administration building (Forstamt Gosau), Gosau
Offene Hangweide, laut keiner der herangezogenen Quellen eingezäunt oder mit Tor; von der Straße beim Forstamt aus sichtbar. Der genaue Verlauf der Feldgrenze und ob ein Weg darüber führt, wurde bei unserer Prüfung nicht unabhängig bestätigt.
Mit dem Auto oder Regionalbus nach Gosau (von Bad Goisern oder Hallstatt), dann zu Fuß auf den Hügel neben dem Forstamt
Quellen
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