Die Zwillingseiben von Johannaplatz
Berlin hat beide Eiben aus einem genannten Grund geschützt: Schönheit. Sie stehen als getrennte Einträge im Register, 4-30/B am südlichen Ende des Platzes und 4-31/B am nördlichen, beide Gewöhnliche Eibe, beide am selben Tag im März 1993 unterschrieben, und als Grund gilt jeweils Schönheit. Nichts zur Größe, nichts zum Alter. Der Platz darunter wurde 1890 für eine Kirche angelegt, die nie gebaut wurde. Sechs Straßen der Grunewalder Villenkolonie laufen auf ihn zu, und das Sechseck in der Mitte ging an die Gärtner statt an die Architekten. 1896 gestaltete der königliche Garteninspektor Hermann Röhr ihn als Gartendenkmal um, mit Gruppen aus Laub- und Nadelbäumen um halbrunde Sitzbänke, und 1898 wurde er nach Johanna von Bismarck, der Frau des Kanzlers, benannt. Der Bezirk schreibt, der alte Baumbestand sei bis heute weitgehend erhalten. Die beiden Eiben stehen an entgegengesetzten Enden dieses Sechsecks, etwa sechzig Meter auseinander, was sie zu einer Station statt zweien macht. Eiben verraten wenig. Dunkel, dicht und langsam wachsend sind sie die Art, die am häufigsten unterschätzt wird von Menschen, die einen Baum nach seinem Umfang beurteilen. Datiert wurde keine von beiden, und das Berliner Register nennt für keine einen Umfang. Wenn Sie schon einmal ein Maßband um eine von ihnen gelegt haben, sagen Sie es uns.
- Geschätztes Alter
- Standort
- Johannaplatz (northern part of the hexagonal garden square), 14193 Berlin (Grunewald, Charlottenburg-Wilmersdorf)
- Zugang
- Kostenlos, öffentlicher Platz (Gartendenkmal), jederzeit zugänglich
- Anfahrt
- Etwa 15 Gehminuten vom S-Bahnhof Grunewald (S7)
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Quellen
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