Der Blitz hat diesen Baum mehr als einmal getroffen, und die Rinde trägt die Spuren noch. Das Register des Landes Salzburg, das die Gschirrnlinde 1985 als Naturdenkmal unter Schutz stellte, beschreibt sie als landschaftsprägenden Einzelbaum, der völlig frei auf einem sanften Wiesenhügel steht, und vermerkt die Blitzspuren an ihrer Rinde. Eine einzelne Linde auf einer Kuppe ist, worauf ein Gewitter zielt, und diese steht trotzdem noch. Ihren Namen hat sie vom Gasthof Gschirrnwirt nebenan, und die Schreibweise schwankt: Gschirrnlinde, Gschirnlinde und Geschirrnlinde kommen alle vor. Die Lage erledigt den Großteil der Arbeit. Der Baum hat seine grasige Kuppe für sich, ein Feldweg läuft vorbei, dahinter die Alpen, und vom Weg aus liest sich die ganze breite, runde Krone auf einen Blick. Er steht in einer Bauernwiese und nicht in einem Park, und niemand hat uns gesagt, dass man die Wiese betreten darf, also schauen Sie vom Weg aus. Ein Foto vom April 2025 zeigt ihn noch stehend. Eugendorf liegt etwa 12 km nordöstlich von Salzburg, rund eine halbe Stunde mit dem Regionalbus, dann ein kurzer Fußweg zum Gasthof. Sonst ist fast nichts festgehalten. Niemand hat Alter, Umfang oder Höhe veröffentlicht, und das Register nennt sie nur Linde, ohne zu sagen, welche. Wenn Sie mit einem Maßband vorbeikommen oder Winter- und Sommerlinde am Blatt unterscheiden können, sagen Sie uns, was Sie finden.
Meadow hill beside the Gasthof Gschirrnwirt, Eugendorf
Vom Feldweg aus zu sehen, der an der Wiese vorbeiführt; der Baum steht in einer Bauernwiese neben einem Gasthof. Ob man die Wiese betreten darf, ist nicht geklärt, also vom Weg aus ansehen.
Eugendorf liegt etwa 12 km nordöstlich von Salzburg; Regionalbus ab Salzburg Hauptbahnhof, rund 25 bis 30 Minuten (Fahrplan nicht geprüft), dann ein kurzer Fußweg zum Gschirrnwirt.
Quellen
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