Ein Grenzbaum hat eine schlichte Aufgabe: Er zeigt, wo das Land des einen endet und das des nächsten beginnt. Diese Eiche am Flurweg 19 in Morzg tat das einst für das alte Davidengut, einen Hof des Stadtteils, und als die Felder ringsum zu Bauland wurden, blieb sie am Rand davon stehen. 1989 stellte das Land Salzburg sie als Naturdenkmal unter Schutz. Der Registereintrag des Baums ist die älteste Art von Eintrag der Stadt, ein Grundstück, geschrumpft auf einige Dutzend Quadratmeter um einen einzelnen Stamm. Die Liste der Salzburger Naturdenkmäler nennt sie weithin sichtbar, und so sollten Sie ihr begegnen: von der öffentlichen Straße aus, an der Stelle, wo das Bauland beginnt. Das Grundstück Flurweg 19 ist höchstwahrscheinlich privat, dies ist also ein Baum zum Ansehen von der Straße und nicht zum Hingehen. Wir kennen die Art nur als Eiche, und niemand hat Alter, Umfang oder Höhe festgehalten. Ein Baum, der einem Hof als Grenzmarke diente, ist wahrscheinlich alt, aber wahrscheinlich ist keine Tatsache, und wir drucken keine Zahl. Wir haben einen gesicherten Standort, einen dokumentierten Zweck und einen Schutz, der seit über dreißig Jahren hält. Wenn Sie mehr wissen, sagen Sie es uns.
Flurweg 19, Morzg, Salzburg
Von der öffentlichen Straße am Rand des Baulands zu sehen (die Liste nennt sie weithin sichtbar); das Grundstück Flurweg 19 ist wahrscheinlich privat, nur von der Straße ansehen.
Morzg, etwa 3,5 km südlich der Altstadt; Haltestelle nicht geprüft
Quellen
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