Diese Eiche wächst in dem einen Teil eines königlichen Schlossgartens, der so gebaut wurde, als wäre er gar nicht gestaltet. Das Dörfchen ist eine Gruppe ländlich gehaltener Wirtschaftsgebäude im Schlosspark Nymphenburg, ab 1803 errichtet als malerischer Gegensatz zum barocken und später englischen Landschaftsteil ringsum, mit arbeitender Meierei und einer Kapelle, die einem Publikum, das nie so leben musste, das gewöhnliche Landleben vor Augen führen sollte. Die Eiche steht nahe dem Brunnhaus, auf dem Weg Richtung Badenburg und Großer See, und Münchens eigenes Naturdenkmalregister hebt sie als einzigartig in ihrer Größe innerhalb der Stadt hervor, eine Aussage über Maß und nicht über Alter, denn keine Quelle nennt für den Baum ein Pflanzdatum oder ein genaues Alter. Sicher ist, dass sie groß genug geworden ist, auf einem Gelände, das seit dem 17. Jahrhundert ununterbrochen von der bayerischen Königsfamilie und ihren Nachfolgern gepflegt wird, um in einem Park voller jahrhundertealter förmlicher Alleen einen eigenen rechtlichen Schutz zu bekommen.
Schlosspark Nymphenburg, near the Brunnhaus, 80638 München
Kostenlos, öffentlicher Park (Schlossinneres und Botanischer Garten kosten getrennt Eintritt)
5 Gehminuten von der Tramhaltestelle Schloss Nymphenburg (Linie 17)
Quellen
Woher die Angaben auf dieser Seite stammen.
- Im amtlichen Register: Naturdenkmal (Landeshauptstadt München, LfU Bayern), no. ND-07034
- de.wikipedia.org
- wochenanzeiger-muenchen.de

