Der Ginkgo von Kleinzschocher
LeipzigKleinzschocher
Ungefährer Standort.
Drei Quellen, drei Höhen: 15 Meter, 20 und 24. Leipzigs Liste der Naturdenkmale sagt 15. Eine Aufnahme der Baumseite baumkunde.de vom 30. Juni 2021 maß 20. Das städtische Baumkataster sagt 24. Beim Stamm sind sich die Quellen näher, 3,44 Meter Umfang in jener Aufnahme und 3,57 im Kataster, ein großer Ginkgo nach beiden Zahlen. Er wächst auf dem alten Gelände des Ritterguts Kleinzschocher, das 1350 zum ersten Mal erwähnt wird und heute der Volkspark Kleinzschocher ist, neben der Taborkirche. Am 30. August 1742 wurde auf diesem Gut Bachs Bauernkantate uraufgeführt, 1848 kaufte der Verleger Christian Bernhard Tauchnitz das Anwesen. Keines dieser Daten gehört zum Baum. Keine Quelle sagt, wann oder von wem er gepflanzt wurde, und wir leihen uns kein Datum vom Haus. Es ist ein männlicher Baum, er wirft also keinen der ranzig riechenden Samen ab, für die weibliche Ginkgos bekannt sind. Zwei Kronensicherungen halten heute seine Krone zusammen. Ein Naturkundler hat ihn im August 2026 notiert, und die Baumseite war im September noch einmal dort: Er steht. Der Ginkgo ist die letzte Art einer Linie, die man sonst nur aus Fossilien kennt. Im November werden die fächerförmigen Blätter gelb und fallen innerhalb weniger Tage. Etwa 45 Meter entfernt steht auf demselben Gelände ein zweiter geschützter Baum, eine Flatterulme. Niemand hat diesen Ginkgo datiert. Wenn Sie wissen, wann er gepflanzt wurde, sagen Sie es uns.
Volkspark Kleinzschocher, Kantatenweg 31 (Rittergut Kleinzschocher), 04229 Leipzig
Kostenlos, öffentlicher Park (Volkspark Kleinzschocher); baumkunde.de führt ihn als öffentlich zugänglich (besucht am 13.09.2026). Keine Öffnungszeiten veröffentlicht.
Kleinzschocher, neben der Taborkirche; nächste Haltestelle und Fußweg nicht geprüft (Leipziger Straßenbahn- und Busnetz)
Quellen
Woher die Angaben auf dieser Seite stammen.


