Anfang der 1970er Jahre wurde für diesen Baum ein Neubau in Blasewitz um 25 Meter verschoben. Die Poliklinik war in der Achse der Villa Marienlust geplant, und die Blutbuche in ihrem Garten hätte fallen müssen. Ehrenamtliche Naturschützer verhandelten, der Bau rückte nach Südosten, ein abgewinkelter Flügel verband ihn mit der Villa, und die Änderung kostete 30.000 Mark, damals ein großes, aber notwendiges Opfer genannt. Gepflanzt wurde die Buche 1849, bereits vier Jahre alt, auf dem 17.000 Quadratmeter großen Grundstück der Villa. Die Villa beherbergt heute ein Ärztehaus, das Ärztehaus Blasewitz, dessen eigene Chronik mehr als 177 Jahre zählt. Sie ist etwa 25 Meter hoch geworden, mit einer Krone von etwa 24 Metern Durchmesser, so breit und tief, dass es heißt, sie wachse wie ein riesiger Strauch. Das Verzeichnis nennt einen Umfang von 5,35 Metern, gemessen allerdings 30 Zentimeter über dem Boden, wo jeder Stamm breiter ist als in der üblichen Brusthöhe. Die Stadt erklärte sie im Januar 1985 zum Naturdenkmal Nummer 34, und eine Plakette am Baum sagt es. Sie steht im Garten des Ärztehauses. Die Krone ist von der Naumannstraße aus zu sehen, und ob der Garten zugänglich ist, haben wir nicht geprüft; wenn Sie drin waren, sagen Sie es uns. Die verbliebene Eiche der Hüblerstraße steht etwa 450 Meter südwestlich.
Naumannstrasse 3 (garden of Villa Marienlust, Aerztehaus Blasewitz), 01309 Dresden
Im Garten der Villa Marienlust, heute das Ärztehaus Blasewitz. Die Krone ist von der Naumannstraße aus zu sehen; ob Besucher den Garten betreten dürfen, haben wir nicht geprüft.
Blasewitz, etwa 5 km östlich der Altstadt, nahe dem Schillerplatz. Nächste Straßenbahnhaltestelle und Fußweg haben wir nicht geprüft.
Quellen
Woher die Angaben auf dieser Seite stammen.

